Liebe im Krankenhaus
Vor vier Wochen hatte ich im Krankenhaus einen normalen Tagdienst. In meiner Mittagspause ging ich in den Gemeinschafts-Computerraum. Neben einem der Computer lag ein Zettel, ich dachte es wäre eine Information an alle Raum-Benutzer, nam den Zettel und flog kurz drüber. Ich habe (leider) etwas zu spät gemerkt, dass es ein Liebesbrief war. Einer der Zivildiener hatte ihn geschrieben. Anhand der Handschrift konnte ich erkennen, dass es Gerald war. Ich dachte mir nichts dabei und legte den Brief wieder hin.
Zwei Tage danach ging ich erneut in den Gemeinschafts-Computerraum und auch diesmal lag da ein Zettel neben einem der Computer. Anhand der vielen knallroten Herzchen konnte ich von Weitem erkennen, dass es wieder ein Liebesbrief war. Ich liess den Brief einfach so liegen und ging wieder. Am nächsten Tag wiederholte sich das und ich fand auch diesmal einen Liebesbrief im Gemeinschafts-Computerraum.
Da ich den ersten Brief versehentlich gelesen hatte, wusste ich, dass die Briefe an eine unserer Patientinnen gerichtet waren. Nämlich an Anita, die wegen einer Blinddarm-Entzündung in unser Krankenhaus eingeliefert worden war.
Ich wusste, dass Gerald sehr schüchtern ist und ich weiss selbst, wie blöd das ist, wenn man in jemanden verliebt ist und man sich nicht traut, seine Liebe zu gestehen. Also hab ich mit einem mir sehr vertrauten Kollegen darüber gesprochen und wir überlegten uns, wie wir Gerald helfen könnten, dass seine Auserwählte von seiner Liebe erfährt.
Vor zwei Tagen haben wir unseren Plan ausgeführt. Ich habe Gerald einige Aufgaben angeschafft, wegen der er durchs ganze Krankenhaus laufen musste. Das heisst, er war für eine Weile weg. Mein Kollege hatte die Anweisung, Anita auf einen Kaffee in der Kantine einzuladen, also weder Gerald noch Anita waren auf der Station.

Ich habe die Zeit genutzt, um einen Strauss Rosen zu kaufen und um die Liebesbriefe von Gerald am Nachttisch von Anita abzulegen.
Danach habe ich meinen Kollegen angerufen, dass die Aktion beendet war und er mit Anita zurück auf die Station kommen könne. Anita ging dann in ihr Zimmer und fand auf ihren Nachttisch die dort platzierten Rosen und Liebesbriefe. Sie rätselte lange, wer ihr heimlicher Verehrer sein könnte und wir haben es ihr auch nicht verraten.
Nach einer Weile kam dann der Zivildiener Gerald von seinen Aufgaben zurück und fragte mich, was in der Zwischenzeit so passiert sei und was er nun machen sollte. Ich habe ihm dann gesagt, er soll zu Anita ins Zimmer gehen. Er hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht begriffen, was gelaufen war und schaute mich mit großen Augen an. Bevor er gegangen ist, fragte er mich, ob ich wüsste, wo seine Liebesbriefe geblieben sind. Ich meinte, dass sich das aufklären würde, sobald er in Anitas Zimmer ist.
Also ist unser Gerald in Anitas Zimmer und zuerst verlief alles sehr zögerlich. Nach einer Weile hatten dann beide begriffen, was hier gespielt wurde. Anita wusste dann, wer ihr heimlicher Verehrer war und Gerald wusste, wo seine Liebesbriefe hingekommen waren. Mein Kollege und ich, wir haben die beiden dann eine Weile alleine gelassen.
Nach zwei Stunden kam er wieder aus dem Zimmer raus und strahlte wie ein neuer Euro. Ich fragte ihn, was denn passiert sei und er meinte, er würde Anita jetzt öfter sehen. Ich schaute ihn an und fragte ihn: "Heisst das ...?", er meinte nur "Ja.".
Die beiden Turteltauben verstehen sich blendend und schlendern gemeinsam die Gänge auf und ab. Beide total getroffen von Amors Pfeil, verliebt und quietschvergnügt.

Was für ein Happy End ...
Er darf seine Liebste in seinen Armen halten und ihr wurde der Krankenhaus-Aufenthalt versüsst ...
Zwei Tage danach ging ich erneut in den Gemeinschafts-Computerraum und auch diesmal lag da ein Zettel neben einem der Computer. Anhand der vielen knallroten Herzchen konnte ich von Weitem erkennen, dass es wieder ein Liebesbrief war. Ich liess den Brief einfach so liegen und ging wieder. Am nächsten Tag wiederholte sich das und ich fand auch diesmal einen Liebesbrief im Gemeinschafts-Computerraum.
Da ich den ersten Brief versehentlich gelesen hatte, wusste ich, dass die Briefe an eine unserer Patientinnen gerichtet waren. Nämlich an Anita, die wegen einer Blinddarm-Entzündung in unser Krankenhaus eingeliefert worden war.
Ich wusste, dass Gerald sehr schüchtern ist und ich weiss selbst, wie blöd das ist, wenn man in jemanden verliebt ist und man sich nicht traut, seine Liebe zu gestehen. Also hab ich mit einem mir sehr vertrauten Kollegen darüber gesprochen und wir überlegten uns, wie wir Gerald helfen könnten, dass seine Auserwählte von seiner Liebe erfährt.
Vor zwei Tagen haben wir unseren Plan ausgeführt. Ich habe Gerald einige Aufgaben angeschafft, wegen der er durchs ganze Krankenhaus laufen musste. Das heisst, er war für eine Weile weg. Mein Kollege hatte die Anweisung, Anita auf einen Kaffee in der Kantine einzuladen, also weder Gerald noch Anita waren auf der Station.

Ich habe die Zeit genutzt, um einen Strauss Rosen zu kaufen und um die Liebesbriefe von Gerald am Nachttisch von Anita abzulegen.
Danach habe ich meinen Kollegen angerufen, dass die Aktion beendet war und er mit Anita zurück auf die Station kommen könne. Anita ging dann in ihr Zimmer und fand auf ihren Nachttisch die dort platzierten Rosen und Liebesbriefe. Sie rätselte lange, wer ihr heimlicher Verehrer sein könnte und wir haben es ihr auch nicht verraten.
Nach einer Weile kam dann der Zivildiener Gerald von seinen Aufgaben zurück und fragte mich, was in der Zwischenzeit so passiert sei und was er nun machen sollte. Ich habe ihm dann gesagt, er soll zu Anita ins Zimmer gehen. Er hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht begriffen, was gelaufen war und schaute mich mit großen Augen an. Bevor er gegangen ist, fragte er mich, ob ich wüsste, wo seine Liebesbriefe geblieben sind. Ich meinte, dass sich das aufklären würde, sobald er in Anitas Zimmer ist.
Also ist unser Gerald in Anitas Zimmer und zuerst verlief alles sehr zögerlich. Nach einer Weile hatten dann beide begriffen, was hier gespielt wurde. Anita wusste dann, wer ihr heimlicher Verehrer war und Gerald wusste, wo seine Liebesbriefe hingekommen waren. Mein Kollege und ich, wir haben die beiden dann eine Weile alleine gelassen.
Nach zwei Stunden kam er wieder aus dem Zimmer raus und strahlte wie ein neuer Euro. Ich fragte ihn, was denn passiert sei und er meinte, er würde Anita jetzt öfter sehen. Ich schaute ihn an und fragte ihn: "Heisst das ...?", er meinte nur "Ja.".
Die beiden Turteltauben verstehen sich blendend und schlendern gemeinsam die Gänge auf und ab. Beide total getroffen von Amors Pfeil, verliebt und quietschvergnügt.

Was für ein Happy End ...
Er darf seine Liebste in seinen Armen halten und ihr wurde der Krankenhaus-Aufenthalt versüsst ...
blue777 - 25. Okt, 23:59
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